Intention Der pädagogische Alltag zeigt ganz eindeutig, dass mit dem Beginn der Pubertät für viele Schülerinnen und Schüler eine schwere Zeit anbricht. Die Pubertät hat die Jungen und Mädchen voll im Griff; sie fühlen sich oft überfordert und missverstanden und sind leicht reizbar, so dass sich Konflikte mit Gleichaltrigen und Erwachsenen häufen und das Miteinander belasten. Wir wollen Mädchen und Jungen in ihrem alltäglichen Miteinander unterstützen gewaltfreie, emanzipatorische und realistische Wege zu gehen. In unserem theaterpädagogischen Training sollen verschiedene Sozialkompetenzen erworben und die Reflektion geschlechtlicher Identität angeregt werden. Comic On! arbeitet sehr praktisch, konkret und mit viel Spaß und Bewegung.
Procedere
"Spielräume"
ist ein Konzept, das sich an Jugendliche
im Alter von 12-15 Jahren richtet. In kleinen
Gruppen von max. 15 TeilnehmerInnen sollen
Jungen und Mädchen - in getrennten oder
gemischten Gruppen - eigene Spielräume erschließen
und erleben. Über 8 bis 12 Wochen findet
in einer festgelegten Gruppe einmal wöchentlich
"Spielräume" statt.
Anhand verschiedener kreativer Elemente erfahren die Jugendlichen eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst und ihren Mitschülern. |
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Module Die jeweiligen Kurse werden durch erfahrene, differenziert ausgebildete DozentInnen geleitet. Folgende Module werden angeboten:
A. Konflikt/Kommunikation
Aggressionen, Gewalt, Selbstbehauptung, Kommunikation in der Gruppe
B. Selbstbild
Identität, Stärkung des Selbstwertgefühls, Körperbewusstsein
C. Rollen
Auseinandersetzung mit dem allgemeinen, typischen und persönlichen Rollenverständnis.
Ablauf "Spielräume" legt den Schwerpunkt auf die Prozess- und Gruppen-Orientierung. Konsensfindung und das Umsetzen von Impulsen innerhalb der Gruppe sollen gefördert werden. Das Training endet mit einer (Abschluß-)Präsentation, die den Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Erlebnisse und Entdeckungen den anderen Gruppen vorzustellen.
Ziel der Präsentation ist es, sowohl den Austausch zwischen Jungen und Mädchen anzuregen, als auch dem Einzelnen ein nachhaltiges positives Erlebnis von Anerkennung und Beachtung zu verschaffen. Ein Gefühl von Wertschätzung und Respekt. |