Das theaterpädagogische Trainingsprogramm zu Gewalt, Aggression und Ausgrenzung.

Warum eine spezielle Fortbildung für MultiplikatorInnen?

      Nach vielen Seminaren und Trainings mit Kindern und Jugendlichen wurden wir oft von den betreuenden Lehrern und Pädagogen angesprochen. Unsere Arbeit sei kompetent und wertvoll, aber es sei leider oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei einer kleinen Anzahl von Kindern oder Jugendlichen. Und was eine weitere Arbeit im Unterricht angehe, gebe es leider niemanden aus dem Kollegium, der "sowas" schon mal gemacht habe.

      Das hat uns dazu veranlasst, nun die pädagogisch Tätigen vor Ort zu schulen und eine Fortbildung anzubieten, die eben diese Defizite abdecken soll. Zum anderen soll der Workshop Mut machen, im Alltag Situationen anzugehen und zu agieren anstatt nur zu re-agieren.

      Dafür möchten wir mit den Teilnehmern einen "Werkzeugkasten" für unterschiedlichste Situationen mit Ideen, Methoden und thematischen Spielen füllen und gemeinsam ganz konkret überlegen, was wann wie zum Einsatz kommen kann.

Wer sind die Multiplikatoren, die wir ansprechen möchten?

      Wir bieten unsere Fortbildung allen interessierten Multiplikatoren an, die in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig sind.

      Das Spektrum unserer Zielgruppe erstreckt sich von Lehrern der unterschiedlichsten Schulformen über Sozialpädagogen und Sozialarbeitern in der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu Jugendgruppenleitern und Jugendtrainern in Vereinen und Sportvereinen.



















Schwerpunkte und Inhalte.

      Die Fortbildung umfasst jeweils vier Trainingseinheiten á 1,5 Zeitstunden pro Tag (bis zu drei Tagen). Wir werden alle Übungen selbst ausprobieren, denn nur dann lassen sich Unsicherheiten für eine spätere Umsetzung direkt beleuchten und die Übungen vielleicht variieren und anpassen.

      Zudem ist die Reflexion und der Transfer der Themen und Inhalte in den pädagogischen Alltag ein wesentlicher Bestandteil der Fortbildung. Wir werden folgende Themen und Inhalte mit Ihnen angehen

  • Kontakt und Austausch über Gewalt.
  • Sensibilisierung für Situationen und Verhaltensmuster.
  • Körpersprache & nonverbale Kommunikation.
  • Sensibilisierung für eigene und fremde Gefühle.
  • Reflexion eigener Verhaltensmuster.
  • Bedeutung von Toleranz & Respekt, speziell bei Jugendlichen.
  • Gewalt als Kommunikationsmittel bei Kindern und Jugendlichen.
  • Möglichkeiten der Kanalisierung von Aggressionen - Aggressionsabbau.
  • Konfliktvermeidung.
  • Stärkung der TeilnehmerInnen.
  • Mut machen zum Handeln, Position beziehen, Eingreifen, Hilfe holen.
  • Erarbeiten von "Handwerkszeug" für Gefahrensituationen und konkrete Lösungsstrategien.

      Was diese Fortbildung mit dem Anti-Gewalt-Training für Kinder und Jugendliche gemeinsam hat, ist der Spaß und die Lust viel Neues kennen zu lernen und auszuprobieren.

Was für ein Zertifikat bekomme ich für die Teilnahme?

      Nach Teilnahme an allen drei Tagen der Fortbildung bekommen Sie von uns ein Teilnahme-Zertifikat mit den Themen und Inhalten der Veranstaltung.

      Diese Bescheinigung dient Ihnen zur Vorlage beim Arbeitgeber und kann eine wertvolle Ergänzung von Bewerbungsunterlagen in zukünftigen Vorstellungsgesprächen sein.

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  Theaterpäd. Trainings-
  programm zu Gewalt,
  Aggression und
  Ausgrenzung.
  Für MultiplikatorInnen.

  4 x 1,5 Std./Tag
  € 550,- pro Tag/Dozent
  Max. 8 Teilnehmer/Dozent